Vereinsgeschichte - Aquarienverein Scalare Schweinfurt

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Vereinsgeschichte

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Aus der Geschichte unseres Vereins

Auch vor der Gründung unseres Vereins gab es schon aquaristische Aktivitäten in Schweinfurt.

Am 3. Februar 1957 wurde der Aquarienverein „Scalare“ gegründet. Im damaligen „Roths Bräustübl“ trafen sich 16 interessierte Aquarianer zur Gründungsversammlung. Alle 16 Anwesenden sind dem Verein spontan beigetreten.

Damit war ein Verein geboren: Der Aquarienverien „Scalare“ e. V. Schweinfurt.

Der junge Verein war so aktiv, dass er bereits ein Jahr später, im Juli 1958, mit einer für damalige Verhältnisse einmaligen Aquarienausstellung an die Öffentlichkeit trat. Die bekannten Fischbörsen wurden ins Leben gerufen und freuen sich bis zum heutigen Tag ohne Unterbrechung einer stets wachsenden Beliebtheit. 1963 fand erstmals eine Tagung des VDA-Bezirks 11 (Nordbayern) in Schweinfurt statt. Ein weiterer Höhepunkt war 1967 – genau zum 10-jährigen Bestehen – eine zweite Ausstellung, verbunden mit einem Bezirkstag. Zu diesem Zeitpunkt zählte man bereits 80 Mitglieder. Fünf Jahre später – 1972 – hatte der Verein das Glück, in der Schweinfurter Rathausdiele mit einer sehr gut gelungenen Ausstellung sich der Öffentlichkeit zu präsentieren zu können.

1973 pachtete der Verein von der Gemeinde Gochsheim das Gelände der ehemaligen Kläranlage mit mehreren Wasserbecken, die zur Futterzucht gut geeignet waren. Ein Meilenstein in der Geschichte des „Scalare“ war der Kauf dieses Geländes von der Gemeinde Gochsheim1986.
Der Kontakt der Vereinsführung zu den Mitgliedern wurde bisher lediglich einmal jährlich mit Hilfe eines „Mitteilungsblattes“ aufrecht erhalten. Im Winter 1980/81 jedoch reifte bei vier Aquarianern der Entschluss, vierteljährlich eine Vereinszeitschrift mit aktuellen Informationen und Wissenswertem aus der Aquaristik zusammenzustellen. Die „Wasserlinse“ war mit ihrer ersten Ausgaben im März 1981 geboren und erfreut sich bis heute großer Beliebtheit. Zu diesem Zeitpunkt hatten andere Vereine diese Art, ihre Mitglieder regelmäßig anzusprechen, noch lange nicht.

Bis zum Jahre 1986 lag die Leitung des Vereins ununterbrochen bei einem einzigen Aquarianer: Josef Fink. Doch seine Bemühungen, nach fast 30-jähriger Tätigkeit als erster Vorsitzender einmal einen ebenbürtigen Nachfolger zu finden, gingen im Januar 1986 bei der Jahreshauptversammlung in Erfüllung: Josef Fink trat vom seinem Amt zurück und ein junger Vereinsfreund, Erich Schneider, übernahm von da an den Vorsitz. Er brachte eine ebenso junge wie tatkräftige Vorstandschaft mit – die besten Voraussetzungen für ein gesundes Vereinsleben in den kommenden Jahren.

In den Folgejahren wuchs unsere Zahl immer weiter an, bis der Verein nahezu 400 Mitglieder verzeichnen konnte. Damit waren wir einer der größten Aquarienvereine in Bayern. Leider ging die allgemeine Entwicklung im Vereinswesen auch an uns nicht vorbei und so reduzierte sich in den letzten Jahren die Zahl der Mitglieder ebenso wie Besucherzahlen an den Vereinsabenden. Alle bisherigen Versuche diese Entwicklung umzukehren brachten bisher nicht das angestrebte Ergebnis.

1987 trat unser Verein mit einer großen Ausstellung sowie einem Festtag mit aquaristischen Vorträgen wieder einmal an die Öffentlichkeit. In den Folgejahren wurden weitere Ausstellungen ausgerichtet. So geschehen 1991, 94 und letztmals 1997 zum 40jährigen Bestehen.

Unsere drei gut besuchten Börsen sind weiterhin ein Magnet für viele Anbieter und Interessenten. Mit den neuen Räumlichkeiten im Pfarrzentrum St. Kilian haben wir einen sehr guten Griff getan. Neben ausreichend Parkplätzen in der näheren Umgebung und guter Anfahrtsmöglichkeit für die Anbieter ist das Ambiente einfach hervorragend. Erstmals wurde in diesem Jahr die März-Börse als Bezirksbörse ausgerichtet – ein voller Erfolg!

Neben den Fischbörsen ist auch unsere umfangreiche Bücherei ein großer Pluspunkt für unsere Mitglieder. Nicht jedes Fachbuch oder jede Zeitschrift muss selbst gekauft werden sondern vieles kann kostenfrei ausgeliehen oder vor Ort eingesehen werden.

Wir sehen unseren Verein auch für die Zukunft gut gerüstet – mal sehen wie es in weiteren 50 Jahren aussieht!


 
 
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